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Florian Dederichs

Florian Dederichs

Managing Partner

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Digitale Supply Chain, Supply Chain Analytics & SCM-Software

 

Die digitale Supply Chain verbindet Material-, Produkt-, Personen- und Informationsflüsse über verschiedene Logistikkanäle hinweg durch Integration bestehender oder neu zu installierender SCM-Software. Insbesondere Transportmanagementsysteme und Lagerverwaltungssysteme sind in digitalen Lieferketten bekannt. Mit weiteren Konzepten wie Supply Chain Analytics, datengestützter Prozessautomatisierung, künstlicher Intelligenz und Robotik ist die digitale Supply Chain eine Säule der vieldiskutierten Industrie 4.0 und wird der Schlüssel zum Erfolg des zukünftigen Supply Chain Managements sein. Im Nachfolgenden beleuchten wir Fragen wie:

  • Was ist die digitale Supply Chain und was sind ihre Vorteile?
  • Wann ist die digitale Supply Chain sinnvoll?
  • Was ist der richtige Ansatz für die digitale Supply Chain?
  • Ist unsere digitale Supply Chain auf dem richtigen Weg?

Nach der Beantwortung dieser Fragen erörtern wir mögliche Herausforderungen und deren Lösungen und geben einen Ausblick darauf, wie Sie mit der digitalen Supply Chain, Supply Chain Analytics und passgenauer SCM-Software zum künftigen Erfolg Ihres Unternehmens beitragen können.

 


 

Was ist die digitale Supply Chain und was sind ihre Vorteile?

 

Die herkömmliche Lieferkette verläuft linear, wobei eine Funktion die Nachfrage und den Output an die benachbarte Funktion weitergibt. Vereinfacht ausgedrückt werden Absatzprognosen erstellt und in der Kette weitergegeben, Rohstoffe bestellt, die prognostizierten Mengen hergestellt und die fertigen Produkte für die Lieferung an den Kunden vorbereitet. Im Idealfall stimmen die Prognosen mit der Nachfrage überein, es kommt zu keinen Störfällen und der Abfall ist dadurch gering. Oft jedoch resultieren mangelnde Transparenz zwischen den Prozessschritten, langsame Reaktion auf unvorhergesehene Umstände und ineffiziente Kommunikation in Engpässen oder Unterversorgung, was wiederum zu Ressourcenverschwendung und enttäuschten Kunden führt.

Die digitale Supply Chain fungiert als ein "integriertes Ökosystem". Die lineare Sichtweise der Lieferkette wird durch eine vollständig integrierte Sichtweise mit zentraler und unmittelbarer Transparenz ersetzt. Ein bewährtes Mittel für diese Integration ist der Einsatz von Supply Chain Analytics, wie z.B. ein "Supply Chain Cockpit" oder "digitaler Kontrollturm". Dabei handelt es sich um eine Plattform, die die in der gesamten Lieferkette eingesetzten Systeme (z. B. SCM-Software, ERP, ..) miteinander verbindet, die generierten Daten analysiert und die Ergebnisse veranschaulicht, um einen besseren Überblick und eine Grundlage für datengestützte Entscheidungen zu schaffen. Die Lieferkette wird agil und reaktionsfähig.

So können beispielsweise die Mitarbeiter in der Produktion mit ihren Kollegen in der Logistik zusammenarbeiten, um die richtigen Rohstoffbestellmengen sicherzustellen. Gleichzeitig können ungünstige Versandbedingungen effizient kommuniziert werden, so dass rechtzeitig und effektiv Abhilfe geschaffen werden kann. Die Ressourcenverschwendung wird reduziert und die Anforderungen der Kunden werden erfüllt.

Es gibt eine Vielzahl von Initiativen zur Digitalisierung der Lieferkette, die ein Unternehmen ergreifen kann. Diese reichen von Sensortechnologien und Robotik in Lagern bis hin zu KI-Prognosealgorithmen. Um sicherzustellen, dass Ihre Initiativen zur digitalen Supply Chain wirksam und adäquat sind, ist es wichtig, Ihre Anforderungen zu analysieren und das Vorgehen auf Ihre spezifische Situation abzustimmen.

 

 

Wann ist die digitale Supply Chain sinnvoll?

 

Vor der Transformation zu einer digitalen Supply Chain, sollte sich jedes Unternehmen zunächst über das Ziel der Digitalisierungsinitiative im Klaren sein. Viele Unternehmen behaupten beispielsweise, Supply Chain Analytics in ganzen Unternehmensbereichen einzusetzen - aber was bedeutet das eigentlich?

Die digitale Supply Chain lässt sich auf 3 wesentliche Ziele eingrenzen:

 

Wesentliche Ziele der digitalen Supply Chain
Ziele der digitalen Supply Chain

 

Der Einsatz von integrierten IT-Systemen (z.B. SCM-Software, ERP, ...) ist eine Grundvoraussetzung, um in der Supply Chain und in der Logistik schneller, flexibler und kostengünstiger zu agieren. Das Generieren von Daten, das Verknüpfen von Daten und die Transparenz von Daten durch die Digitalisierung kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen, aber nur, wenn Unternehmen über die richtigen Ressourcen, Methoden und Werkzeuge für das Verarbeiten der Daten im Rahmen von Supply Chain Analytics verfügen. Diese müssen im Vorfeld von Digitalisierungsinitiativen vorhanden sein oder im Zuge von Digitalisierungsmaßnahmen eingeführt werden.

 

 

Was ist der richtige Ansatz für die digitale Supply Chain?

 

Nachdem die Ziele bewertet und die relevantesten identifiziert wurden, müssen die konkreten Initiativen abgeleitet werden, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen. Auf Basis dieser Initiativen erstellen wir gemeinsam einen Projektplan für die mittel- bis langfristige Umsetzung der Digitalisierung.

In der Regel erfolgt die Definition von Anforderungen und die funktionale Qualifikation von SCM-Software durch das Supply Chain Team und das Management. Typischerweise ist jedoch die IT-Abteilung für die Durchführung der Digitalisierungsinitiative und systemische Integration verantwortlich, während die Fachabteilung mit der operative Umsetzung betraut ist.

Die Implementierung der digitalen Supply Chain erfolgt in drei wesentlichen Schritten.

 

Schritt 1: Analyse des Status Quo

Erfassen und identifizieren Sie zunächst die Probleme, die in dem betreffenden Bereich bestehen. Bewerten Sie das Ausmaß der Probleme und die Wirksamkeit einer digitalen Lösung. Prüfen Sie Voraussetzungen, Abhängigkeiten und andere Risikofaktoren einer möglichen Implementierung. Gibt es eine bereits verfügbare Softwarelösung oder ist eine Eigenentwicklung möglich und sinnvoll? Welche Ressourcen werden benötigt: Programmierung, Fachkräfte, IT-Ressourcen? Entwickeln Sie eine Umsetzungsstrategie zur Erprobung und Implementierung der Digitalisierungsmöglichkeiten und legen Sie diese für eine Go/No-Go-Entscheidung vor.

 

Schritt 2: Lösung entwickeln

Unabhängig davon, ob es bestehende Softwarelösungen gibt oder ob Sie eine eigene programmieren wollen - definieren Sie zunächst das Ziel und den Weg zur Lösung. Berücksichtigen Sie die Geschäftsanforderungen und den optimalen Prozess, die Datenverfügbarkeit und andere Benutzeranforderungen. Dazu eignen sich Use-Cases, die konkret beschreiben, wie der geschäftliche Nutzen erreicht werden soll. Im Falle einer Eigenentwicklung arbeiten Sie mit den erforderlichen Ressourcen einen Entwurf der Lösung aus, bewerten und planen Sie dann die Realisierungsphase in Meilensteinen mit konkreten Terminen und den zu erreichenden Funktionszuständen. Im Falle einer externen Software informieren Sie sich über das Angebot, um es im Anschluss mit Ihren Anforderungen und Zielen zu vergleichen. Demos und Präsentationen der Anbieter sind eine gute Möglichkeit, den Auswahlprozess voranzutreiben. In beiden Fällen empfehlen wir eine pragmatische Umsetzung über einen oder mehrere Proofs of Concept (PoC). Hier können sowohl interne Programmierungen als auch externe Lösungen zeigen, inwieweit sie für die Erreichung der Ziele geeignet sind. Diese Prüfung sollte möglichst schnell, kostengünstig und risikolos sein und Ihnen die Entscheidung über eine vollständige Einführung ermöglichen.

 

Schritt 3: Einführung von IT-Systemen und neuen Prozessen

Sobald die Entscheidung für die Einführung der Lösung gefallen ist, muss zunächst ein Implementierungsplan erstellt werden. Risiken, wie z.B. die Auswirkungen auf das Tagesgeschäft oder die abgelehnte Veränderung durch die betroffenen Mitarbeiter, müssen frühzeitig erkannt und dann entgegengewirkt werden. Gezielte Informationen, die Motivation und Einbeziehung der betroffenen Nutzer sowie ein schrittweises Vorgehen helfen bei der Einführung. Ein effektives Projektmanagement sollte regelmäßig über Schwierigkeiten und Erfolge berichten und ggf. Maßnahmen zur Abhilfe vorsehen. Trainings auf der Grundlage von benutzerbezogenen Aufgaben, die den Mehrwert für den individuellen Benutzer aufzeigen, helfen bei der Integration in die alltäglichen Abläufe.

 

 

Ist unsere digitale Supply Chain auf dem richtigen Weg?

 

Nutzen Sie die folgenden Check-up-Fragen, um festzustellen, ob Ihre Strategie oder Ihr aktuelles Projekt für die digitale Supply Chain auf dem richtigen Weg ist:

  • Unter Prüfung aller Voraussetzungen wurde eine klare Strategie mit konkreten Plänen formuliert und in den Zielvorgaben der Initiativen verankert
  • Es gibt einen klaren Fahrplan mit festen Terminen, an denen bestimmte Aspekte der Funktionalität hinsichtlich ihres praktischen Mehrwerts dargestellt und getestet werden
  • Ressourcen mit entsprechender Erfahrung und Gesamtsicht wurden in die Gestaltung des Umsetzungsplans einbezogen
  • Die gewählte Projektmethode und -steuerung sind für das Digitalisierungsprojekt geeignet

Gerne unterstützen wir Sie im Dialog bei der Evaluierung Ihrer Digitalisierungsstrategie oder Ihres konkreten Projekts zu Supply Chain Analytics oder SCM-Software.

 

 

Was sind typische Herausforderungen und wie können diese umgangen werden?

 

Um einen Einblick in einige vermeidbare Fehler zu geben oder um Situationen frühzeitig zu erkennen, beschreiben wir im Folgenden einige typische Praxisbeispiele, an denen eine Digitalisierungsinitiative scheitern kann. Die dabei gefunden Lösungsansätze können gegebenenfalls bei der Prävention und Lösungsfindung helfen.

 

Das Ziel der meisten Unternehmen ist es, analoge Lieferkettenprozesse durch die digitale Supply Chain schneller, sicherer und kostengünstiger abzubilden. Doch in einigen Unternehmen wird immer noch Microsoft Excel für die Lagerverwaltung verwendet und Bestellungen werden per E-Mail oder sogar per Telefon und Fax aufgegeben. Auch im heutigen digitalen Zeitalter der weit verbreiteten GPS-Systeme ist eine der größten Herausforderungen für Transportunternehmen die lückenlose Verfolgung der von den eigenen Fahrzeugen gefahrenen Strecken. Ein optimiertes Tracking durch ein Transportmanagementsystem würde jedoch auch ein verbessertes Kundenerlebnis sicherstellen, da der Status und der Standort der eingehenden Lieferungen jederzeit abrufbar wären.

Gegenwärtig werden in den meisten Unternehmen die technischen Möglichkeiten kaum ausgeschöpft, während sich die Technologie in rasantem Tempo weiterentwickelt. Eine immer wiederkehrende Herausforderung besteht darin, objektiv zu bewerten, ob die Digitalisierung eines derzeit analogen Lieferkettenprozesses einen positiven ROI hat.

Die Vorteile der digitalen Supply Chain liegen auf der Hand: Ressourcen können optimal genutzt werden, Prozesse lassen sich schneller, sicherer und kostengünstiger abbilden, und oft können erhebliche Kosten eingespart werden. Alle analogen Supply-Chain-Prozesse so schnell wie möglich zu digitalisieren, ist jedoch sicher nicht der effizienteste Ansatz. OCM entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden eine Strategie für die digitale Supply Chain. Jeder Teilprozess wird erfasst, analysiert und hinsichtlich der Machbarkeit einer digitalen Abbildung bewertet und ein ROI berechnet. Wesentliche Elemente dieser Bewertung sind: die Anbindung an angrenzende Systeme, das Generieren von transparenten und nutzbaren Daten, das Einsparpotenzial und der Einfluss auf die Kunden. Schließlich müssen auch die Risiken der Tranformation selbst eingehend untersucht und bewertet werden, um eine reibungslose Einführung der neuen Systeme zu gewährleisten.

Wir sehen in der Praxis immer wieder, wie weit die meisten Unternehmen von einer Integration ihrer SCM-Software entfernt sind. Wir treffen bei unseren Kunden oft auf eine fragmentierte IT-Landschaft. Jeder Prozess hat sein eigenes System: ein ERP-System für die Auftragsabwicklung, eine spezielle Software für die Transportplanung, eine Lagerverwaltungslösung für die Steuerung der internen Lagerprozesse und eine weitere Lösung für die operative Transportplanung, die Beschaffungsaktivitäten und die Rechnungsstellung. Ein integriertes System von Datenbanken und Arbeitsprozessen ist jedoch für die meisten Unternehmen noch in weiter Ferne, oder die vorhandene Integration ist das Ergebnis kostspieliger und ineffizienter Schnittstellenanpassungen.

Die daraus resultierenden fehlenden oder unzureichend vernetzten Daten machen aussagekräftige Schlussfolgerungen auf strategischer Ebene nahezu unmöglich. Auch ist es äußerst schwierig, ohne große Effizienzverluste zeitnah in laufende Prozesse einzugreifen und flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Strategische und operative Entscheidungen können nicht auf einer verlässlichen Datengrundlage getroffen werden. Das Potenzial der digitalen Supply Chain wird nicht nur verschenkt, sondern es entstehen zusätzliche Kosten und Zeitverluste - genau das Gegenteil des Ziels der Digitalisierung.

Um Daten sinnvoll nutzen zu können und die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist eine Verknüpfung der SCM-Software und Datenbanken notwendig. Allerdings sollten nur die Verbindungen hergestellt werden, die auch einen signifikanten Mehrwert bringen. Wir analysieren die Machbarkeit und den Nutzen eines Supply Chain Cockpits oder einer Plattform, welche die diversen IT-Systeme miteinander verbindet, um Supply Chain Analytics zentral und transparent verfügbar zu machen. Mit solchen Lösungen können Probleme, die heute noch erhebliches Kopfzerbrechen bereiten, elegant umgangen werden.

Das Supply Chain Management kann somit eine Schlüsselrolle bei der Verwaltung von Daten und der Bereitstellung der entsprechenden Infrastruktur spielen.

Eine große Gefahr besteht darin, eine Software auszuwählen, die nicht den eigenen Bedürfnissen entspricht. Vielen Unternehmen gelingt es nicht, technische Supply-Chain-Kompetenz mit dem notwendigen IT-Verständnis zu verbinden, um eine digitale Lösung zu finden, die beiden Anforderungen gerecht wird. Die Folgen sind meist überspezifizierte und damit zu teure Lösungen, unverbundene und isolierte Lösungen, die ihr Potenzial nicht ausschöpfen, oder Digitalisierungsprojekte, die zu lange dauern oder deren Ergebnisse nicht die gewünschten Ziele erfüllen.

Wir kombinieren technisches Fachwissen, IT-Verständnis und die notwendigen Projektmanagementfähigkeiten, um unsere Kunden bei der Auswahl, Verhandlung und Umsetzung geeigneter Lösungen zu unterstützen. Wir erfassen die Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich der angestrebten Betriebsmodelle und des gewünschten Umfangs der Veränderung. Darauf basierend holen wir Informationsmaterial und Angebote von Best-in-Class-Anbietern ein, um zu sehen, wie sie diese Anforderungen erfüllen würden. Entscheidend ist es, die relevanten Fachabteilungen in den Auswahlprozess einzubinden und diesen methodisch effizient durchzuführen. Zu diesem Zweck ist es in der Umsetzungsphase unerlässlich, jedem Prozessschritt die Verantwortlichen und Fristen zuzuweisen. Außerdem muss das Projektmanagement mit einem ausreichenden Mandat ausgestattet sein, um das Projekt effizient und innerhalb des Budgets abschließen zu können.

Der rasante technologische Fortschritt hat einige hervorragende Lösungen für die Sammlung und Auswertung von Informationen und die Ableitung von wertschöpfenden Initiativen hervorgebracht. Neben der Auswahl der richtigen Software, die zur Strategie und IT-Landschaft passt, sollte die richtige Anwendung auch die Anforderungen der Mitarbeiter erfüllen und in geeigneter Weise in das Team integriert werden. Die Erfahrung zeigt, dass eine Kombination aus Skepsis gegenüber Innovationen sowie unzureichendem Know-How im Umgang mit neuartigen Lösungen den Erfolg der digitalen Supply Chain hemmt oder sogar verhindert.

Neue Software und digitale Werkzeuge brauchen immer Befürworter und Unterstützer. Darüber hinaus sind regelmäßige Schulungen und die Überwachung der tatsächlichen Nutzung unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter das erforderliche Wissen und die nötige Praxis erwerben. Eine wirksame Ergänzung dazu ist die Einführung von sogenannten Super-Usern, die jederzeit für Fragen und Rückfragen zur Verfügung stehen und das gegenseitige Lernen im Team fördern. Um die digitale Supply Chain nachhaltig im Unternehmen zu verankern, erstellen wir für unsere Kunden einen Schulungs- und Ausbildungsplan, in dessen Ausführung wir bei Bedarf unterstützen können.

In einer Welt der zunehmenden Digitalisierung, der häufigen Cyberangriffe und der sich ändernden gesetzlichen Regelungen besteht Handlungsbedarf in der IT-Sicherheit. Arbeits- und Geschäftsprozesse in der Lieferkette werden zunehmend über IT-Lösungen abgewickelt. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser Systeme wird daher immer wichtiger, ebenso wie der vertrauenswürdige Umgang mit Informationen. Wenn ein Unternehmen dieses Thema bisher vernachlässigt hat und keine Vorkehrungen getroffen wurden, ist es unabdingbar, sofort nachzurüsten. Unzureichend geschützte Informationen und Systeme stellen ein oft unterschätztes Risiko dar, das sich zu einem existenziellen Problem manifestieren kann.

Die IT-Sicherheit konzentriert sich in erster Linie auf die Verarbeitung und den Schutz von elektronisch gespeicherten Informationen in den jeweiligen Systemen. Die Geschäftsleitung ist dafür verantwortlich, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden und alle Geschäftsprozesse reibungslos ablaufen. OCM unterstützt seine Kunden dabei, die IT-Sicherheit in der Lieferkette auf ein angemessenes Niveau zu bringen.

Ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept enthält eine Risikoanalyse und einen Risikoplan, die Definition fester Arbeitsprozesse, die Zuweisung von Verantwortlichkeiten und die Entwicklung eines Kontinuitätsplans. Dazu ist eine detaillierte Untersuchung der aktuellen Datensicherheitsprozesse notwendig - sowohl der eigenen als auch der von Dienstleistern, Lieferanten und Geschäftspartnern. Neben den eingesetzten Technologien und der Software müssen hier vor allem die Verantwortlichkeiten und Kompetenzen im Vordergrund stehen. Die Verantwortlichen müssen über das notwendige Know-How verfügen. Schulungen und Weiterbildungen können dabei helfen, dieses sicherzustellen. Außerdem müssen die neuen Prozesse und Verantwortlichkeiten definiert und implementiert werden.


 

Ausblick und Fazit zur digitalen Supply Chain

 

Die digitale Supply Chain, Supply Chain Analytics und adäquate SCM-Software ermöglichen eine bessere Verfügbarkeit, Auswertung und Aufbereitung von Informationen, kosten-, qualitäts- und zeitoptimierte Prozesse sowie die Optimierung von Managementaktivitäten. Die digitale Supply Chain als disruptiver Einsatz von Technologie gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird in den nächsten Jahren möglicherweise zu einer Wettbewerbsrevolution in den Lieferketten führen.

Durch eine geeignete digitale Strategie und den Einsatz von SCM-Software und geeigneter Hardware mit einem strukturierten und funktionierenden Informationsfluss kann die Lieferkette schneller, flexibler und kosteneffizienter werden.

Die Fähigkeit eines Unternehmens, sich durch die digitale Supply Chain frühzeitig Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, ohne seine Vernetzung zu verlieren, wird überlebenswichtig werden.

OCM bietet Ihnen umfassende Unterstützung auf Ihrem Weg zur digitalen Supply Chain. Wir unterstützen Sie bei der Gestaltung Ihrer maßgeschneiderten Digitalisierungsstrategie sowie deren Umsetzung, z.B. Supply Chain Analytics oder Auswahl geeigneter SCM-Software - auch in Kombination mit unserem umfassenden Beratungsangebot im Bereich SCM & Logistik. Gerne stellen wir Ihnen unseren Ansatz und unsere Module dazu vor oder diskutieren mit Ihnen konkrete Fragestellungen und Lösungsansätze anhand Ihrer Herausforderungen.

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