Digitalisierung und Data Analytics als Basis um in der Supply Chain schneller, flexibler und kosteneffizienter zu agieren

Was:

Digital Supply Chain Management vereint Material-, Produkt-, Personen- und Informationsflüsse über verschiedene Logistikkanäle hinweg mit Hilfe einer sinnvollen Integration vorhandener oder neu zu installierender IT Systeme. Ein probates Mittel dieser Integration ist der Einsatz eines Supply Chain Cockpits, welches eine Plattform darstellt um die an der Supply Chain agierenden Systeme zusammenzuschließen und um somit Daten zentral transparent zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung einer digitalen Supply Chain bedarf einer übergreifenden langfristig ausgelegten Digitalisierungsstrategie, welche auch die Aspekte der IT Sicherheit, Beachtung regulatorischer Anforderungen und Ausarbeitung eines Kontinuitätsplan bedarf.

Warum:

Der Einsatz integrierter IT-Systeme sind eine grundlegende Voraussetzung, um in der Supply Chain und Logistik schneller, flexibler und kosteneffizienter zu agieren. Die Tatsache, dass durch die Digitalisierung Daten erstellt, verknüpft und transparent verfügbar gemacht werden, kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen, wenn Unternehmen die richtigen Ressourcen, Methoden und Tools bereitstellen um diese Daten verarbeiten zu können. Erst dann können Entscheidungen auf strategischer und operativer Ebene zusätzlich datenseitig unterstützt und leichter getroffen werden. Dabei darf die Sicherheit und Fortführung des operativen Geschäfts nicht vernachlässigt und in Gefahr gebracht werden.

Wer, wo, wann:

Bei der Durchführung von Digitalisierungsprojekten hat die IT Abteilung zumeist die Hauptverantwortung und stellt die Projektleitung. Der Einfluss der ausführenden Fachabteilung kommt dabei gerne zu kurz. Die treibende Kraft bei der Einführung und der Integration von IT Systemen sowie bei der Einhaltung der IT Sicherheit muss der jeweilige Fachbereich sein mit Unterstützung aus den angrenzenden Fachbereichen.


Herausforderungen bei der Umsetzung der Digitalen Supply Chain und Data Dnalytics und wie diese für Ihr Unternehmen beantworten werden können

Welche analogen Supply Chain Prozesse sollen digital abgebildet werden?

Herausforderung:

Das Ziel der meisten Unternehmen ist durch die Digitalisierung analoge Supply Chain Prozesse schneller, sicherer und günstiger abzubilden. Zum Beispiel wird in manchen Unternehmen die Lagerverwaltung teilweise noch über Excel abgewickelt und Bestellungen erfolgen per E-Mail oder sogar Telefon und Fax. Ein anderes Beispiel ist die GPS Verfolgung von Fahrzeugen. Selbst in der heutigen digitalisierten Zeit liegt bei Transportunternehmen eine der Hauptherausforderung noch in der lückenlosen Nachverfolgung der gefahrenen Routen der eigenen Fahrzeuge. Über diese Nachverfolgung könnten auch Kunden profitieren, sie kennen den Standort ihrer Lieferung und können sich entsprechend besser darauf einstellen.

Die technischen Möglichkeiten sind derzeit selten ausgeschöpft und die digitalen Möglichkeiten entwickeln sich mit rasanter Geschwindigkeit weiter. Jedoch ist eine immer widerkehrende Herausforderung in Unternehmen, die der objektiven Bewertung welche analogen Prozesse durch eine Digitalisierung einen wirklichen Mehrwert bringen und positiven ROI generieren.

Lösungsansatz:

Der Nutzen der Digitalisierung von analogen Prozesse liegt auf der Hand: Ressourcen können optimal genutzt werden, Prozesse werden schneller, sicherer und günstiger abgebildet, Kosten können oft in substanzieller Höhe eingespart werden. Alle analoge Supply Chain Prozesse unter allen Umständen und so schnell wie möglich zu digitalisieren ist sicherlich nicht der effizienteste Ansatz. OCM erarbeitet zusammen mit seinen Kunden eine Supply Chain Digitalisierungsstrategie. Jeder Teilprozess wird detailliert aufgenommen, analysiert und bezüglich der Machbarkeit der digitalen Abbildung bewertet sowie ein ROI berechnet. Auswirkungen hinsichtlich der Einsparmöglichkeiten, Anbindung mit angrenzenden Systemen, Erstellung von transparenten und nutzbaren Daten sowie Kundeneinfluss sind essentielle Bewertungselemente. Zuletzt müssen Umstellungsrisiken genaustens untersucht und bewertet werden, um einen reibungslosen Einsatz der Systeme zu gewährleisten

Integration der Supply Chain IT: Vorhandene und neue Systeme sind so miteinander zu vernetzen, dass aus verfügbaren Daten sinnvolle Schlüsse abgeleitet werden können

Herausforderung:

Wir sehen in der Praxis immer wieder, wie weit die meisten Unternehmen noch von einer Integration ihrer Supply Chain Systeme entfernt sind. In Unternehmen treffen wir häufig auf eine fragmentierte IT-Landschaft. Für jeden Prozess gibt es ein eigenes System: Ein ERP-System für die Auftragsabwicklung, eine spezielle Software für die Transportplanung, eine Warehouse-Management-Lösung zur Steuerung der innerbetrieblichen Lagersysteme und noch eine Speziallösung für die operative Transportdisposition, für Einkaufstätigkeiten und für Rechnungsstellung. Von einer IT technischen Verbindung von Systemen und Datenbanken sind Unternehmen jedoch meist weit entfernt. Durch die dadurch nicht vorhandenen oder nicht ausreichend vernetzten Daten entgeht auf strategischer Ebene die Möglichkeit sinnvolle Schlüsse abzuleiten. Zudem kann operativ nicht zeitnah in laufende Prozess eingegriffen und flexibel auf Unvorhergesehenes ohne größeren Effizienzverlust reagiert werden. Strategische und operative Entscheidungen werden nicht basierend auf verlässlichen Datensätze getroffen.

Lösungsansatz:

Eine sinnvolle Verknüpfung von Systemen und Datenbanken ist notwendig um die daraus resultierenden Daten wirklich nutzenbringend anwenden zu können und um daraus richtige Rückschlüsse zu ziehen. Nur die Systeme sind sinnvoll miteinander zu verknüpfen, deren Verbindungen auch einen deutlichen Mehrwert generieren. Wir prüfen die Möglichkeit und Nutzen beteiligte IT Systeme in einem Supply Chain Cockpit oder Plattform zusammenzufügen, um somit Daten zentral und transparent zur Verfügung zu stellen. Mit Plattformen lassen sich somit manche Problemstellungen, die heute noch erhebliches Kopfzerbrechen verursachen, elegant umgehen.

Das Supply Chain Management kann somit in Zukunft im Unternehmen eine Schlüsselrolle darstellen beim Management von Daten und der Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur

IT Supply Chain Sicherheitsmanagement, Beachtung regulatorischer Anforderungen und Ausarbeitung eines Kontinuitätsplan müssen Kernbestandteil einer Digitalisierungsstrategie sein

Herausforderung:

Im Zug der voranschreitenden Digitalisierung ergibt sich aufgrund von immer häufiger auftretenden Cyberattacken aber auch sich ändernden Gesetzesvorschriften Handlungsbedarf in den IT Sicherheitskonzepten von Unternehmen. Arbeits- und Geschäftsprozesse in der Supply Chain basieren immer stärker auf IT-Lösungen. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser Systeme wird, ebenso wie der vertrauenswürdige Umgang mit Informationen, immer wichtiger. Wird das Thema in Unternehmen bisher vernachlässigt und sind noch keine detaillierten Vorkehrungen getroffen, so ist die Ausarbeitung von Maßnahmen unbedingt notwendig. Unzureichend geschützte Informationen und Systeme stellen einen häufig unterschätzten Risikofaktor dar, der für manche Institution existenzbedrohend sein kann.

Lösungsansatz:

IT-Sicherheit fokussiert sich an erster Stelle mit dem Schutz elektronisch gespeicherter Informationen und deren Verarbeitung in den jeweiligen Systemen. Die Leitungsebene trägt die Verantwortung, dass gesetzliche Regelungen eingehalten werden und dass sämtliche Geschäftsprozesse störungsfrei ablaufen. OCM unterstützt seine Kunden, dass die Supply Chain IT Sicherheit ein angemessenes Niveau erreicht. Ein IT Sicherheitskonzept ist zu erstellen, mit den Bestandteilen einer Risikoanalyse mit Risikoplan, der Festlegung von festen Arbeitsprozessen, die Zuordnung von Verantwortlichkeiten und die Ausarbeitung eines Kontinuitätsplans.

Um dies zu erreichen ist zunächst eine detaillierte Prüfung der aktuellen Prozesse zur Datensicherheit erforderlich; sowohl der eigenen als auch der von Dienstleistern, Lieferanten und Geschäftspartnern. Der besondere Fokus ist hier neben den verwendeten Technologien und Software auf Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten zu legen. Intern ist von großer Bedeutung, dass die zuständigen Personen das notwendige Fachwissen mit sich bringen. Trainings, Fort- und Weiterbildungen können an dieser Stelle Abhilfe schaffen. Es müssen die neuen Prozesse und Zuständigkeiten festlegt und implementiert werden


Ergebnis und Mehrwert

  • Digitalisierung analoger Supply Chain Prozesse bei positiver Kosten-Nutzen Abschätzung
  • Integration der Supply Chain IT: Vorhandene und neue Systeme sinnvoll miteinander zu vernetzen
  • Ausarbeitung eines IT Supply Chain Sicherheitskonzepts zur Einhaltung von regulatorische Anforderungen und Ausarbeitung eines Kontinuitätsplan