Strategische und operative Transportoptimierungen können neben signifikanten Kosteneinsparungen auch entscheidende Vorteile in Qualität, Termintreue, Schnelligkeit oder Risiko liefern

Was:

Bei der Optimierung von Transportnetzwerken steht die Effizienzsteigerung sämtlicher Inbound, Intra- und Outboud Transporte im Vordergrund. Wie kommt ein Produkt auf dem optimalsten Weg von A nach B. Optimal heißt nicht in allen Fällen der kostengünstigste Weg, sämtliche Anforderungen bezüglich Service Level, Transportlaufzeiten und Qualität können je nach Kundenansprüchen sogar wettbewerbsentscheidend sein.

Warum:

Initiativen einer Transportnetzwerkoptimierung sind vornehmlich von Zielen der Kosteneinsparung getrieben. Der Wunsch einer Service- und Qualitätsverbesserung im Transportbereich kann aber auch Grund einer solchen Optimierung sein.

Wann:

Zu unterscheiden sind eine operative Optimierung im Rahmen der täglichen Disposition und eine grundlegendere strategische Optimierung in regelmäßigen Abständen.

Wer:

Dispositionsteams - operative und SCM Manager und Berater in Transformationsprojekten falls keine eigene Abteilung.

Wo:

Zentrale Steuerungsabteilung, Disposition manchmal am Dispositionszentrum vor Ort.


Herausforderungen bei Optimierungen von Transportnetzwerken aus Projekterfahrungen mit möglichen OCM Lösungsansätzen

Vision, Zielsetzung und Strategie von Optimierungsprojekten ist nicht klar vorgegeben

Herausforderung:

Eine genaue Vorstellung und strategische Vorgaben einer Transportnetzwerkoptimierung sind häufig nicht konkret definiert. Hinzu kommt, dass Optimierungen mit dem Einfluss auf Kunden, Lieferanten und interne Stakeholder nicht im Einklang mit der Gesamtstrategie des Unternehmens stehen. So sind zum Beispiel Serviceeinschnitte bei Kunden durch Transportoptimierungsinitiativen in Zeiten von Qualitätsinitiativen nicht sehr förderlich.

Lösungsansatz:

Obwohl sich die genauen Ziele je nach Projekt und Branche unterscheiden, stellen wir sicher, dass der Transport Ihren Bedürfnissen, Zielen und Strategien und denen Ihrer Kunden gerecht wird. Transportnetzwerkoptimierungen können neben Kosteneinsparungen auch eine Minimierung von Risiken, Änderungen der Qualitäts- und Serviceleistungen oder die Einführung von Green Logistics als übergeordnete Zielsetzung verfolgen. Kosteneinsparungen können durch eine smarte Routenoptimierung, Erhöhungen von Auslastungen oder Konsolidierung von Transportvolumen mit internen oder externen Volumen erreicht werden. Bei jeder Optimierung sind immer die Auswirkungen auf die Gesamtkosten, Servicelevel, Qualität, Risiko zu bewerten.

Netzwerkmodellierung, Routenoptimierung und Flottensimulationen sind Beispiele dafür, wie OCM Sie dabei unterstützt Kosten zu senken, Servicelevel zu verbessern und den Einsatz der richtigen Transportarten und Prozesse zu gewährleisten. OCM erstellt Ihnen individuelle, faktenbasierte Szenarien und Optionen mit den jeweils zu erwartenden Kosteneinsparungen und Einflüssen auf Kunden. Auf dieser Grundlage kann eine Entscheidung über ein mögliches gemeinsames Projekt entschieden werden.

Ist ein für den Anwendungsbereich passendes Transportoptimierungstool ausgewählt?

Herausforderung:

Je nach Anwendungsbereich eignen sich im Transportbereich die verschiedensten Optimierungstools. Hier einen Überblick in einem sehr fragmentierten Markt zu bekommen ist äußerst schwierig und zeitintensiv. Viele Transportmanager haben traditionell wenig Erfahrung in der Auswahl von Software Lösungen und IT Abteilungen sind zu weit vom Thema weg. Zudem ist es sehr schwierig ein System zu finden, welches ohne weitere Anpassungen alle gewünschten Anforderungen auf einmal abdeckt. Die richte Entscheidung über den Anbieter zu treffen ist daher eine große Herausforderung. Aus den genannten Gründen werden in Unternehmen als Folge oftmals die falschen und teuren Tools implementiert.

Lösungsansatz:

Generell ist die Toolauswahl immer geprägt von Kompromissen und zusätzlichen Entwicklungsaufwänden, um die Besonderheiten einer Industrie und eines Unternehmens systemseitig abzubilden. Wir nutzen unsere Erfahrung in der Logistik und der Auswahl sowie Kenntnis der best in class Lösungen, um Sie in Ihrer Auswahl zu unterstützen. Wir führen eine ganzheitliche Bedarfsanalyse durch, bei der wir Ihre Anforderungen an eine neue Software untersuchen, um eine bestmögliche Systemauswahl zu garantieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre zukünftigen Optimierungsprozesse, die wir gemeinsam erarbeiten. Aus den in der Bedarfsanalyse ermittelten Ergebnissen wird ein maßgeschneidertes Lastenheft erstellt, um diese mit den Kompetenzen der Softwareanbieter abzugleichen. Anbindung und Schnittstellen zu bestehenden Systemen sind hierbei von großer Bedeutung, um eine reibungslose Implementierung zu gewährleisten. Unsere finale Softwareempfehlung basiert auf einer herstellerneutralen Marktrecherche aller in Frage kommenden Anbieter auf Basis unserer Datenbank. Durch zahlreiche Projekte in verschiedensten Industrien besitzt OCM einen guten Überblick in der Auswahl der Transport Optimierungstools.

Klare Arbeitsprozesse und verlässliche Datengrundlage sind oft nicht gegeben, um das Potential vorhandener Optimierungssoftware optimal zu nutzen

Herausforderung

Die beste Optimierungssoftware ist ohne die passenden Arbeitsprozesse und ohne zuverlässiger Datengrundlage wertlos, was Unternehmen immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Wie werden Daten über welche Schnittstellen bereitgestellt und wer hält die Datenpflege dann nach, sind oft unbeantwortete Kernfragen. Hinzu kommt, dass Optimierungen aufgrund von fehlerhaften oder nicht vorhandenen Methoden und Prozessen nicht die erwünschten oder maximal möglichen Ergebnisse erzielen können. Zum Teil kostspielige Optimierungstools können ihr volles Potential nicht ausschöpfen. Dies hat zumeist erhöhte Kosten und Qualitätseinbußen zur Folge.

Lösungsansatz:

Wir schaffen Voraussetzungen für eine Datengrundlage und Prozesse zur Erfassung und Auswertung existierender Daten um nachhaltig maximale Optimierungsergebnisse zu erzielen. Im ersten Schritt eines OCM Projektes werden die IST Prozesse im Zusammenspiel mit den vorhanden IT Systemen aufgenommen. Gleichzeitig wird auf Grundlage der spezifischen Anforderungen in einem Unternehmen ein optimaler SOLL Prozess beschrieben. Dieser Soll Prozess ist auf vorhandene IT Systeme abgestimmt. Aus dem Delta zwischen IST und SOLL Prozess leitet sich ein Handlungsbedarf ab überführt in einen detaillierten Projektplan.

Transportmodus - Servicelevel

Herausforderung

Manager müssen für sämtliche Transportaktivitäten den jeweiligen Transportmodus und Servicelevel festlegen. Die Schwierigkeit besteht darin hinsichtlich Kosten, Qualität, Transitzeit und Servicelevel die richtige Balance zu finden. Oftmals sind Unternehmen vertriebsgesteuerte Organisationen. Dabei werden Kundenanforderungen bedingungslos erfüllt ohne detailliert auf die dadurch zustande kommenden Kosten zu schauen. Zusätzlich werden Sonderlösungen implementiert, um diesen Kundenwünschen nachzukommen. Dieses Verhalten wird zusätzlich dadurch unterstützt, dass das Vertriebsteam lediglich durch den erzielten Kundenumsatz incentiviert ist und daher die Transportkosten außer Betracht lässt, was sich in intransparenten und überhöhten Kosten niederschlägt.

Lösungsansatz:

Durch detaillierte Analysen des Transportnetzwerks kann OCM Wege aufzeigen, wie die Transportkosten mit Qualität, Servicelevel und Risiko in Einklang gebracht werden können. Die zu beliefernden Kunden werden nach klar definierten KPIs kategorisiert. Nach Einführung einer neuen Servicematrix besteht je nach Kundenkategorie der abgestufte Anspruch an einen jeweiligen Service Level. Wichtig ist die Existenz von Planungs- und Controllingsystemen beziehungsweise Teams, um die Maßnahmen abzubilden und nachzuhalten. Incentivierungen der Vertriebs- und Logistikteams sind zu harmonisieren, wodurch das Silodenken aufgebrochen wird und der gemeinsame Unternehmensertrag wieder in den Vordergrund rückt. Diese Maßnahmen können nachweislich Kosteneinsparungen von über 10% generieren sowie einen deutlichen Anstieg der Kunden- aber auch Mitarbeiterzufriedenheit. Generell ist eine Optimierung des Transportnetzwerkes kein pures Operationsthema, sondern immer ein Zusammenspiel mit dem Vertriebsteam und weiteren beteiligten Abteilungen. OCM vertritt den Standpunkt, dass bei ganzheitlichen Transportnetzwerkoptimierungen der zu beliefernde Endkunde mit dessen Anforderungen und Erwartungen in den Mittelpunkt zu setzen ist. Deshalb wird im ersten Projektschritt nicht nur die aktuelle Situation des Transportnetzwerks abgebildet, sondern auch genau die Kundenstruktur und -anforderungen analysiert, um den Einfluss der Optimierungen auf den Endkunden zu bewerten.


Ergebnis und Mehrwert

  • Klar definierte Zielvorgaben für die operative und strategische Transportoptimierung unter Berücksichtigung festgesetzter Kosten, Qualitäts- und Service- Kriterien
  • Auswahl, Management und Einsatz von Optimierungssoftware - zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens
  • Optimierte Prozesse berücksichtigen Einbindung und Berücksichtigung betroffener Fachabteilungen, effiziente und vollständige Erfassung und Nutzung von Daten sowie optimale Abstimmung der involvierten Ressourcen