Herausforderungen bei Bestands- und Bestellmengenoptimierungen, die mit folgenden Lösungsansätzen angegangen werden können

Was:

Die Optimierung der Bestände sowie der Bestellmengen ist eine Kerndisziplin des Supply Chain Managements mit dem Ziel Ware und Materialen in der optimalen Menge, am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt vorzuhalten und zu bestellen. Dabei muss ein Kostenminimum zwischen gebundenem Kapital, Bestell- und Transportkosten ermittelt werden.

Warum:

Optimaler Bestand ist abhängig von Kosten und Service Level. Folgende Einflussfaktoren sind zu berücksichtigen: Lagerhaltungskosten, Bestellkosten, Bestellrabatte, Kapitalkosten, Prognosegenauigkeit, Haltbarkeit, sowie Mehrkosten und Folgen bei unzureichendem Bestand. Perfekt ausgelegte und dem tatsächlichen Bedarf entsprechende Bestände erhöhen die Erträge eines Unternehmens und sichern Kundenzufriedenheit und somit Kundenbindung.

Wann:

Je nach Unternehmensgröße befasst ein Bestandsmanagementteam sich mit dem Ziel der optimalen Bestandsmenge. Das Bestandsmanagement ist meist in einer zentralen Bedarfsplanung in Abstimmung mit lokaler Produktions- oder Distributionsplanung festgehalten. Projekte in regelmäßigen Abständen sind von Nöten zur Überprüfung, Neuausrichtung und Optimierung des Bestandmanagementteams und derer Arbeitsprozesse, insbesondere bei signifikanten Markt-oder Kundenänderungen sowie bei strukturellen Unternehmensänderungen.



Herausforderungen bei Optimierungen von Transportnetzwerken aus Projekterfahrungen mit möglichen OCM Lösungsansätzen

Viele Unternehmen betreiben ein suboptimales Bestandsmanagement, hohe Abschreibungen in millionenhöhe sind die Folge

Herausforderung:

Oftmals entsprechen die vorhandenen Waren- und Materialbestände bei Unternehmen nicht dem tatsächlichen Bedarf. In manchen Unternehmen bewegt sich der Großteil der Bestände oft gar nicht. Die Folgen von zu hohem Bestand sind beachtlich: Abschreibungen, hohe Lagerhaltungs- und Kapitalkosten. Auf der anderen Seite folgen aus zu niedrigen Beständen Produktions- und Lieferausfälle sowie schlechte Servicelevel mit unbestimmbaren Auswirkungen auf Kundenzufriedenheit. Die Ursachen für zu hohe Bestände sind vielschichtig, zumeist eine fehlende Transparenz über Lagerbestände und Haltbarkeit, schlechte oder nicht kommunizierte Bedarfsprognosen, keine Maßnahmen zum Bestandsabbau (zum Beispiel Marketingaktionen). Ursachen für zu geringe Bestände sind Fehlplanungen, keine Kommunikation, schlechte Prognosen oder zu hohe Leadtimes und ein langsamer Einkaufsprozess.

Lösungsansatz:

Ziel der Bestands- und Bestellmengenoptimierung ist eine Gesamtkostenminimierung bei Sicherstellung eines anvisierten Service Levels. Die Effizienz der Bestandsmanagement Prozesse wird analysiert und entsprechende Optimierungsoptionen herausgearbeitet. Verbesserungs- und Einsparpotentiale werden durch vorhandene Benchmarks und Marktvergleiche gestützt.

Bei Bestandsmanagementprojekten verfolgt OCM zumeist einen kundenorientierten Ansatz. Um erfolgreich eine Leistung oder Produkt anbieten zu können, muss zunächst der Kunde mit seinem Kaufverhalten verstanden werden. Bei Bestandoptimierungsprojekten gilt es nicht nur einen genauen Überblick über das Warenlager mit Artikeln, Bestandshöhen, Abverkäufen, und saisonalen Marktschwankungen zu bekommen, sondern auch den Kunden mit seinen Anforderungen und Verhaltensmustern zu verstehen. Der Kunde wird in das Projekt mit integriert. In Workshops werden gemeinsam mit repräsentativen Kundengruppen und verfügbaren Datensätzen Kaufverhaltensmuster analysiert, um somit den Bedarf und Zeitpunkt der Bedarfe zu ermitteln. Dadurch können Lösungsansätze gemeinsam entwickelt werden, um perfekt abgestimmte Bestände zu erlangen.

Optimale Losgrößenermittlung durch ein optimiertes Bestellverhalten

Herausforderung:

Ein besonderes Augenmerk bei der Bestellung von Waren und Materialien in Unternehmen gilt den Losgrößen und dem einhergehenden Kompromiss zwischen den Kapitalbindungskosten, den zustande kommenden Transport- und Bestellkosten, den Abschreibungsrisiken und Volumenrabatten. Unternehmen müssen bei größeren Losgrößen die Vorteile von Volumenrabatten und Transport- und Bestellkosten gegenüber den Kapitalauswirkungen abwägen. So ist der Versand oder Erhalt von Sendungen kleiner Losgrößen seitens der Transportkosten nicht optimal effizient, kann aber Lieferzeiten verkürzen, den Lagerbestand verringern und somit Betriebskapital optimal nutzen.

Lösungsansatz:

OCM unterstützt Sie dabei die richtigen Entscheidungen bezüglich der Bestellzeitpunkte, der Bestellrhythmen und der optimalen Bestellmengen zu treffen. Wir setzen ein individuell passendes ganzheitliches Beschaffungssystem auf, bestehend aus den benötigten Systemen, Datenschnittstellen, Ressourcen und Prozessen.


Ergebnis und Mehrwert

  • Lagerbestände sind kostenwirksam optimiert bei gleichzeitiger Erhaltung oder Erhöhung des Lieferservice sowie einhergehender Kundenzufriedenheit
  • Ein optimales Bestellverhalten ist ermittelt und implementiert
  • Bedarfsdeckungsanalyse ist durch einen kundenorientierten Ansatz durchgeführt und Handlungsempfehlungen vorgeschlagen und umgesetzt